Montag, 28. Juli 2008

Orientation in New Jersey, New york City Tour, Ankunft in Milwaukee und der erste Gute-Nacht-Kuss

Da bin ich wieder!
Also weiter geht's mit meinem Bericht. Nachdem wir also Montag Nachmittag im Hotel angekommen waren, hatten wir den Abend zur freien Verfügung um essen zu gehen, den Pool auszuprobieren oder einfach nur zu quatschen. Wir (Corinna, Vivien und ich) waren für all das viel zu fertig und sind daher schon um 9 im Bett gewesen.
Einigermaßen ausgeschlafen saßen wir dann am Dienstag Morgen um kurz nach 7 im Frühstückssaal. Das Frühstück war gewöhnungsbedürftig...eben sehr amerikanisch. Es gab entweder Cornflakes in allen Variationen, total süßes Zeug (ich würde es Kuchen nennen) ;) oder Bagels. Na ja, im Laufe der Tage haben wir uns damit angefreundet. ^^
Nach dem Frühstück ging dann pünktlich um 8 der Unterricht los und die 5 "Instructors" (die Lehrerinnen) stellten sich vor.
Die Orientation an sich war eigentlich ganz ok und hat dank der engagierten Instructors sogar Spaß gemacht, wenn man nicht gerade vor Müdigkeit fast vom Stuhl gefallen ist oder damit beschäftigt war in dieser sibirischen Kälte nicht zu erfrieren (Wieso müssen die Amis es gleich so übertreiben und alle Räume auf gefühlte 3 °C runterkühlen??). Draußen war es heiß und schwül und drinnen haben wir in dicken langärmligen Pullovern gefroren.
Dafür war das Mittagessen aber jeden Tag super lecker! ;)


Zurück zum Thema...also der Unterricht war teilweise echt interessant und teilweise ziemlich langweilig. Wären Trayce, Deanna, Tamara, Crystal und Judith nicht so cool drauf gewesen, wäre es wahrscheinlich ziemlich ätzend gewesen.
Ich persönlich mochte Trayce und Deanna am liebsten. Sie haben besonders gerne quengelige kleine Kinder gespielt. Ich hab einige Videos von diesen eindrucksvollen Rollenspielen gemacht. Wer Lust hat, kann ja mal gucken: http://www.dropshots.com/WisconsinGirl#
Also Rollenspiele waren natürlich sowieso sehr beliebt. Es musste immer eine von uns das Au Pair spielen und eine von den Instructors hat das Kind gespielt. Ich musste zwar glücklicherweise nie bei einem Rollenspiel mitmachen, dafür musste ich aber "Reise nach Jerusalem" spielen. *gg*

Kommen wir nun zur New York City Tour. Am Mittwoch Abend gegen halb 6 sind wir in drei Bussen Richtung NYC aufgebrochen, nicht jedoch ohne dafür vorher 30 Dollar gezahlt zu haben. ;) Leider dauerte die Hinfahrt dank Stau auf dem Highway aber so lange, dass es schon sehr bald begann dunkel zu werden. Die meisten Sachen haben wir also nur im Dunkeln gesehen. New York ist schon echt beeindruckend, aber leider konnte man das nicht wirklich genießen, da wir immer nur 5 Minuten Stops gemacht haben zum Fotos machen. Also anhalten, aussteigen, Foto machen, einsteigen, weiterfahren...30 Dollar fand ich dann doch schon etwas viel dafür. Der Tour Guide hat auch die ganze Zeit nur von shopping geredet, das war etwas seltsam...egal, ich war jedenfalls in New York! :)

Mehr Bilder in meinem Fotoalbum (Link dazu auf der rechten seite des blogs).

Joaa, zur Orientation gibts sonst eigentlich nicht so viel zu sagen.Der Unterricht ging am Dienstag und Mittwoch jeweils von 8-12, dann war eine Stunde Mittagspause und dann ging es von 1 bis 4 nochmal weiter. Diese Nachmittagsstunden waren die längsten des Tages, weil alle einfach vom nur dasitzen, frieren und zuhören total müde waren. Am Donnerstag war der Unterricht dann schon um 11 zu Ende, dann gabs Mittagessen und schon gegen viertel vor 12 wurde die erste Gruppe zum Flughafen gebracht, um den Weiterflug zu ihren Familien anzutreten. Ich war natürlich in der letzten Gruppe, da mein Flug ja erst um 19:30 h gehen sollte. Während der Raum also immer leerer wurde, weil die anderen entweder von ihren Familien abgeholt, oder zum Flughafen gebracht wurden, saßen wir Milwaukee-Mädels und noch ein paar andere in diesem Unterrichtsraum fest und guckten uns "Im Dutzend billiger an". ^^ Wir dachten, dass wir erst so gegen 5 zum Flughafen fahren würden, aber aus welchem Grund auch immer, wurden wir schon um kurz nach 1 aufgerufen um unsere Koffer zu holen und zum Flughafen zu fahren. Dort sind wir dann um halb zwei angekommen und wer rechnen kann, weiß jetzt, dass wir 6 Stunden Zeit totschlagen mussten. -.- Jetzt hatten wir allerdings das Problem mit unseren Koffern, denn wir konnten logischerweise noch lange nicht einchecken. Da man mit zwei riesigen Koffern so schlecht vorwärtskommt, haben haben wir (Corinna, Vivien, Malou aus Schweden und Alexis aus Kolumbien) uns ganz stumpf mitten im Flughafen auf den Boden gesetzt und gewartet. Wir haben uns mit Fotos angucken und quatschen die Zeit ganz gut vertrieben und gegen kurz nach 4 konnten wir dann endlich einchecken. Danach sind wir dann einmal durch die Halle gelaufen, haben uns die shops angeguckt die es dort so gibt und haben uns schließlich unten in die Wartehalle gesetzt und wieder gewartet. Nachdem wir dann was gegessen hatten (weil man uns gesagt hat, dass es auf Inlandsflügen nichts zu essen gäbe), sind wir dann irgendwann zum Gate gegangen. In den USA muss man an der Sicherheitsschleuse sogar die Schuhe ausziehen. Nachdem wir die Security passiert hatten, haben wir wieder gewartet. Ich hab mich dann eine ganze Zeit lang mit Alexis unterhalten (die aus Kolumbien). Das war gar nicht so einfach, weil ihr Englisch nicht soooo gut ist, aber es ging. Sie hat mich gefragt ob ich Geschwister habe und ich hab gesagt ja, eine Schwester und einen Bruder, beide jünger und dann hat sie nach den Namen gefragt und sie war völlig begeistert von dem Namen meiner Schwester "Simona". Sie hat den Namen ungefähr 100 mal wiederholt und gesagt wie toll sie ihn fände. (Also Mona, beschwer dich nicht dauernd über deinen Namen)! ;) Wie auch immer, Alexis ist jedenfalls super nett und wir haben erstmal Emailadressen ausgetauscht. Sie ist nämlich nicht in Milwaukee geblieben, sondern ist weiter nach Illinois.

Wie nicht anders zu erwarten hatte auch dieser Flug mal wieder Verspätung und wir konnten erst gegen halb 8 an Bord gehen. Als ich den Flieger gesehen habe, hab ich nur gedacht: "Ach du lieber Himmel, hoffentlich kommen wir heil wieder runter!" Ich habe noch nie so ein kleines Flugzeug gesehen!! Das Teil war innen schmaler als ein Auto!! Und es hatte nur drei Sitze pro Reihe, also an der einen Fensterseite war ein Sitz, dann war der Gang und auf der anderen Seite waren zwei Sitze. Insgesamt waren es vielleicht so an die 20 oder 25 Reihen oder so. Es gab eine einzige Stewardess und die war breiter als der Gang. :D So jemand könnte in Deutschland niemals Flugbegleiterin werden. Aber nett war sie. Nach ca 2 Stunden Flugzeit sind wir dann um kurz nach 9 in Milwaukee gelandet. Dort haben mich dann Lori und die Mädels mit einem total süßen Plakat und selbsgemalten Bildern empfangen.


Für die ersten paar Minuten waren die beiden sehr schüchtern, haben mich nur angeguckt, aber wollten nicht mit mir sprechen. Das hat sich aber ziemlich schnell gegeben und schon am Gepäckband hat Katrina mich zugequatscht. Annika war etwas zurückhaltender. Ich hätte mir keinen besseren Empfang wünschen können. :) Lori ist auch einfach super lieb und sie kümmert sich echt total um mich. Ich würde sagen, diese Familie ist genau so, wie ich sie mir erträumt habe. Jedenfalls bis jetzt...ich will ja nicht voreilig sein. ;)
Ich habe heute Abend den allerersten Gute-Nacht-Kuss von Katrina bekommen, das war sooooo süß! Lori sagte, dass sie jetzt ins Bett müssten und dann kam Katrina, sagte: "Night, Christina", hat mich umarmt und mir einen Kuss auf die Wange gegeben. Diese Kinder sind einfach die tollsten! :)
So, morgen wird weiter geschwärmt. ;) Es ist schon wieder reichlich spät und ich muss morgen etwas früher aufstehen, da Sandra nochmal für 2 Tage zurückkommt bevor sie nach Hause fliegt.
Morgen erzähle ich euch dann von meinem ersten Abend mit anderen Au Pairs.
Bis dahin, Guuute Nacht!
Eure Christina

2 Kommentare:

  1. Hi Chrisinta,
    schön, dass du so einen ausführlichen Bericht geschrieben hast :)
    Freue mich schon über weiter Einträge in dein Diary und wünsche dir nen schönen Start in die Woche :)

    Grüßle, Jasmin

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  2. hey,
    hach, und schon wieder so ein netter Bericht zum Aufstehen.. :-) Sehr beruhigend finde ich auch, dass nicht nur die Leute, die nach Milwaukee kommen, mit euch geflogen sind...Das erhöht doch meine Chancen, nicht alleine im Flieger zu sitzen ;-). So, ich muss jetzt zum Augenarzt, wünsch dir nen schönen ersten Arbeitstag!
    LG, Christina

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