Am Donnerstag, den 07.05. waren wir also in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika. Mal wieder. ;) War bei mir ja erst 5 Wochen her, dass ich da war. ^^
Wir haben das Auto in irgendeinem Parkhaus irgendwo in Arlington abgestellt und sind von da aus mit der Metro in die Stadt gefahren. Zunächst sah es so aus, als ob es kein besonders schöner Tag werden würde. Es war zwar total warm und meeega schwül, aber der Himmel war grau und es sah stark nach Regen aus. Dennoch haben wir uns davon natürlich nicht abschrecken lassen und sind einfach mal drauflos gelaufen. Die gleiche Route, die ich mit Katha vor etwas mehr als einem Monat auch schon gelaufen war.
Zuerst gings zum Kapitol und dann ein bisschen die National Mall entlang:

The Smithsonian - ein Teil davon

Kurzer Abstecher zum White House



Nachdem wir also Herrn Obama besucht hatten, mussten wir erstmal was essen. Wir hatten die ganze Woche schon vorgehabt mal ein richtiges amerikanisches Hot Dog an so nem Straßenstand zu essen. Eigentlich war das schon unser Plan für New York gewesen...hat aber irgendwie nicht geklappt da, obwohls Gelegenheiten genug gab. ^^ Naja. So haben wir dann eben ein Hot Dog in Washington gegessen. Auch nett.
Nach der kleinen Stärkung gings wieder zurück auf die National Mall. Auf dem Weg dorthin schien sich ein ziemliches Gewitter zusammenzubrauen. Jedenfalls der Farbe des Himmels nach zu urteilen:
Das Washington Monument
Glücklicherweise gabs aber nur ein paar vereinzelte Tropfen und ein bisschen Donner. Das richtige Gewitter ist weitergezogen. Und so hatten wir dann sogar ein bisschen Zeit um die Aussicht vom Washington Monument aus zu genießen. Da es so ungefähr in der Mitte der National Mall steht, kann man sowohl das Kapitol zu einen, als auch das Kriegsdenkmal des 2. Weltkrieges und das Lincoln Memorial zur anderen Seite sehen.
Kriegsdenkmal und Lincoln Memorial

Als wir dann nach einer kleinen Pause weiter in Richtung Linocl Memorial gegangen sind, hatte sich der Himmel aufgeklart und es war strahlend schönes Wetter:


World War II Memorial

Das Lincoln Memorial
Entlang des "Reflecting Pools"

Mr. Abraham Lincoln

Ausblick von ganz oben

Auf dem Rückweg haben wir noch eben schnell das Korea-Krieg Denkmal und das Jefferson Memorial von weitem "mitgenommen" und dann gings auch schon wieder in Richtung Metro und zurück zum Auto.


Jefferson Memorial
Joa. Das war unser Tag in D.C.... ich hab jetzt extra nicht so genau beschrieben, denn das hab ich ja damals schon, als ich bei Katha war und alles zweimal erklären muss ich ja auch nicht, ne? ;)
Wir sind also am gleichen Tag noch fast bis nach Philadelphia gefahren, haben uns ein Hotel gesucht und sind am nächsten Tag selbst mit dem Auto nach Philly rein. Geparkt haben wir in so ner Public Parking Garage...bzw. eigentlich haben wir nicht geparkt. Wir haben das Auto nur dort abgegeben und die Leute, die da arbeiten haben es geparkt. Ganz abenteuerlich. Völlig kreuz und quer. Die Autos standen da in den Auffahrten zur nächsten Ebene oder in den Durchfahrten. ^^ Aber naja. Die sind da ja geübt drin, wir haben einfach mal drauf vertraut, dass wir das Auto heile wiederkriegen.
Dann gings los. Keinen Plan von nix. Wie immer. ^^ Sind also erstmal ahnungslos umher gestiefelt und zufällig in die richtige Richtung gelaufen, denn irgendwann kamen Wegweiser zu den großen Sehenswürdigkeiten und historischen Plätzen. Für die, die es nicht wissen: Philadelphia war nach NY und vor der Fertigstellung von Washington D.C. einst die Hauptstadt der USA. Hier wurde die Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776 beschlossen und verkündet.
Wie auch immer. Zu meiner Überraschung ist Philadelphia eine richtig schöne Stadt und Chicago vom Flair her gar nicht so unähnlich. Es gibt eine interessante Mischung aus alten historischen Gebäuden und nagelneuen futuristischen Wolkenkratzern. Find ich total schön! Chicago ist zwar größer und hat mehr Wolkenkratzer, aber so vom Stil her ähneln sich die beiden Städte, finde ich.

Auf dem Weg in die historische Altstadt sind wir am Comcast Building vorbei gekommen und da auch mal kurz reingegangen. Voll cool!! Man kommt in so ne riesige Eingangshalle und an eine Wand werden sich bewegende Bilder projeziert. Das hört sich jetzt nicht so spannend an, aber es war einfach nur toll!! Die Bilder haben auch ständig gewechselt. Zu erst waren es Bäume, die sich im Wind bewegt haben und dann kamen ganz viele Fenster und in jedem Fenster war ein Mensch zu sehen, der irgendwas machte und ja, total toll! Man kann das irgendwie nicht erklären, leider.
Die sich bewegenden Bäume
Die Eingangshalle
Nachdem wir lange genug da gestanden und die Wand bewundert hatten, gings weiter in Richtung Liberty Hall und Co.
Zufällig sind wir sogar an einem der Wahrzeichen Phillys vorbeigekommen. Dem sogenannten "Love Park", der nach der sich dort befindenden LOVE Skulptur von Robert Indiana benannt ist.
Ich glaub das war das Rathaus

Nach relativ langem Marsch sind wir dann auch endlich mal im historischen Viertel angekommen, wo uns der erste Weg natürlich zur berühmten Liberty Bell führte. DEM Symbol für die amerikanische Revolution. Das Ding ist allerdings viel kleiner, als man sich das so vorstellt. Irgendwie unspektakulär. ^^ Aber naja, muss man mal gesehen haben.


Der nächste Halt war die Hall of Independence. Dort wurde die Unabhängigkeitserklärung unterschrieben. Drin waren wir leider nicht, die Schlange war uns zu lang, also mussten ein paar Fotos von aussen genügen:
Gegenüber von der Independence Hall gab es einen coolen Souvenirshop, wo es eine ziemlich gute Nachbaute der Liberty Bell gab. Die durfte man dann auch anfassen. ;)

Da wir in der Garage nur 3 Stunden Parkzeit hatten, mussten wir uns dann auch schon wieder auf machen, um noch rechtzeitig dort anzukommen. Mittag essen wollten wir nämlich auch noch irgendwo. Das haben wir dann in einem Restaurant vorm Comcast Gebäude gemacht. War lecker!


Unser Tag in Philadelphia war also nicht besonders lang. ^^ Hätten wir uns vorher damit beschäftigt und gewusst wo wir sonst noch so hingekonnt hätten, hätten wir mit Sicherheit noch ne ganze Weile rumgekriegt. Aber so ohne Plan...naja. Eigentlich glaub ich hatten wir nach einer Woche Städte angucken auch nicht mehr so richtig Lust... ;)
Sooo. Damit wären wir jetzt ja fast schon am Ende underer Tour angekommen. Im nächsten Bericht gehts noch um den letzten gemeinsamen Tag in NY und den Abreisetag.
Bis dahin, Ciaoiii!!
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