Donnerstag, 5. August 2010

27. bis 30. 07. --> Minigolfen und der Start in den Reisemonat - auf nach L.A.!

Also irgendwie hab ich nicht wirklich viele Erinnerungen an die allerletzte Woche in MKE...ich weiß, dass ich Montag bis Mittwoch noch gearbeitet habe und dass wir Mittwoch Abend Minigolfen waren. An genaueres von den letzten drei Arbeitstagen kann ich mich nicht erinnern und leider hab ich dazu auch überhaupt keine Aufzeichnungen...ich frag mich warum...*am Kopf kratz*. Ich kann euch also lediglich vom Golfen am Mittwoch Abend erzählen. Cori, Anne, Mona, Brian, Tim und ich sind zu dem Minigolfplatz gefahren auf dem ich am Anfang meines Jahres (ich glaub es war das erste Wochenende) mit Lori, Annika, Trina und den Miniks war.Wir sind erst ziemlich spät dagewesen, weil Cori und ich erst noch unsere Koffer fertig packen mussten (schließlich gings ja am nächsten Tag ab nach L.A.). Es war schon dunkel als wir dort ankamen, aber das machte gar nichts. Ist ja alles gut beleuchtet und im dunkeln golfen hat auch irgendwie was. Wir haben Mädels gegen Jungs gespielt und die Verliererpartei sollte dann den Gewinnern ein Eis bei McDonald´s spendieren. ^^ Selbstverständlich haben wir Mädels gewonnen. ;) Und so ging es nach der Golfaktion noch weiter zu Mäcces, wo die Jungs uns Eis im Drive-through holten. Mit dem Eis haben wir uns dann ne Weile noch auf den Parkplatz gestellt und gequatscht. Ich glaub es war schon recht spät, als wir uns dann endlich mal verabschiedeten und nach Hause fuhren. Die Bilder:Am nächsten Morgen packte ich dann meine letzten Sachen zusammen. Ich musste ja mein ganzes Zimmer komplett leerräumen, da während ich im Urlaub war, ja das neue Au pair dort einziehen sollte. Das war vielleicht ein komisches Gefühl sag ich euch...zu wissen, dass man zwar nochmal wieder kommt, aber dass dann jemand anderes in "deinem" Zimmer in "deinem" Bett schlafen wird. Na ja, that´s how it´s supposed to be, I guess. At least when you´re an au pair.
Ich hab die ganze Woche schon immer Sachen aussortiert und weggeschmissen (ich hab 5 Stapel Klamotten aussortiert!?!), zwei Pakete nach Hause vorgeschickt und alles hin und her gepackt und trotzdem hatte ich arge Platzprobleme. ^^ Wie soll man auch sein ganzes Leben in zwei Koffer packen?? -.- Mit Anne´s Hilfe hab ichs dann irgendwie geschafft all meine Sachen zumindest erstmal so unterzubringen, dass nichts mehr im Zimmer rumstand. Einen Koffer nahm ich dann mit auf meine Reise und der andere Koffer stand während der zwei Wochen zusammen mit geschätzten 500 Taschen und Kartons im Basement. Das alles unterzubringen sollte mich einen Tag vorm Heimflug nochmal ordentlich zum Schwitzen bringen. Aber da sind wir ja jetzt noch gar nicht.
Zurück zum 30.07. Lori hatte Urlaub an dem Tag und brachte Cori und mich, nachdem wir Cori abgeholt hatten, zum Flughafen. Trina war bei der Verabschiedung dann total traurig und wollte mich gar nicht gehen lassen...ich weiß nicht, ob sie gedacht hat ich fliege schon nach Hause oder so...keine Ahnung. Lori musste ihr 10 mal erklären, dass ich nochmal wiederkommen würde, bevor sie mich losließ. Ja und dann begann er, the trip of a lifetime!! Auf Wiedersehen Milwaukee, hallo Los Angeles! :)

Über den Wüsten des Westens

L.A. im Landeanflug...wär da nicht der ganze Smog, könnte man die Skyline sehen...so kann man sie nur erahnen...ganz hinten im Bild...rechts von der Tragfläche
Sobald wir in L.A. angekommen und unsere Koffer eingesammelt hatten, mussten wir erstmal sehen, wie wir denn jetzt Judith und Chrissy finden. Chrissy kam aus Denver, Colorado und Judith aus New Jersey. Dummerweise hatte niemand daran gedacht im Vorfeld die Nummern auszutauschen und wann wer wo ankam wussten wir auch nicht. Ja...ich weiß, gute Organisation. ^^ Aber hey, ist doch gar kein Problem zwei Mädels auf dem LAX zu finden ohne dass man weiß wann und wo sie angekommen sind. Der Flughafen ist ja nur einer der größten der USA. :D Cori und ich warteten erstmal ne ganze Weile bei den Arrivals. Irgendwann dachten wir uns, wir gehen mal zur Gepäckausgabe, vllt. wartensie ja dort auf uns. Fehlanzeige. Also wieder zurück zu den Arrivals. Nach ner weiteren gefühlten Ewigkeit ist Cori nochmal los zur Gepäckausgabe und tadaaaa, sie kam doch tatsächlick mit Chrissy und Judith im Schlepptau zurück. :) Überraschenderweise hatten die beiden sich sogar schon gefunden, obwohl sie sich noch nie im Leben gesehen hatten. Die einzige, die Chrissy persönlich kannte, war ich. Und ich hatte sie zuvor auch erst ein einziges mal gesehen. Nämlich als wir beide zufällig im März zur gleichen Zeit in Washington DC gewesen waren. ^^ Ihr gings leider gar nicht gut, als wir uns dann in L.A. wiedersahen...hatte sie sich doch am Flughafen in Denver entgültig von ihrem amerikanischen Freund verabschieden müssen. Er hatte Schluss gemacht, weil er sich keine Fernbeziehung vorstellen konnte...tja und da war sie nun...ständig den Tränen nahe. Die Arme tat mir so Leid. :( Die ersten Tage ging es ihr echt nicht gut und hin und wieder liefen die Tränen, aber mit der Zeit wurde es besser. Wie auch immer. Nachdem wir uns alle gefunden hatten, war der nächste Schritt, den Typen zu finden, der uns mit einem Bulli abholen und zum Hotel bringen sollte. Leihcter gesagt als getan. Wir hatten nämlich lediglich die Information, dass er bei den Arrivals warten und ein Schild dabei haben würde auf dem der Name der Agentur stehen sollte, mit der wir gereist sind. Da war aber keiner mit einem Schild auf dem "Go2Bus" stand. Blöd. Irgendwann waren wirs leid zu warten und Cori rief die Nummer an, die auf unseren Reiseunterlagen stand und hatte einen Typen an der Strippe, den man kaum verstehen konnte, weil er wohl sehr gebrochenes Englisch sprach. Aber immerhin hat er uns dann gefunden. Er hatte doch tatsächlich nur ein paar Meter weiter an einem der anderen Ausgänge gewartet. Er begrüßte uns recht oberflächlich und ohne uns anzusehen und gab uns zu verstehen, dass wir ihm bitte folgen sollten. Wir liefen also im Gänsemarsch hinter diesem Kerl her und stiegen in einen Bulli, zu dem er uns führte. Unser Gepäck ging gerade mal so mit. ^^ Im Auto saß schon jemand auf dem Beifahrersitz. Ja, und dann ging sie los. Die lange Reise zum Hotel. Boaaaa, hat das ewig gedauert! Erstens weil der Weg sau weit war, L.A. ist eben groß, zweitens, weil die Freeways allesamt und zu allen Zeiten hoffnungslos verstopft sind und es ein einziges Stop and go war und drittens, weil wir plötzlich mitten auf dem Weg irgendwo anhielten um diesen anderen Mann rauszulassen und unser Fahrer meinte er müsse auch aussteigen und noch n bisschen Smalltalk mit ihm halten. -.- Na ja, wir hattens ja nicht eilig.
Hauptsache ist, dass wir ankamen. Wir hatten schon mit der schlimmsten Absteige überhaupt gerechnet, da wir bisher nicht gerade einen guten Eindruck von dieser Agentur bekommen hatten und irgendwo musste ja der Haken bei dieser unfassbar günstigen Reise sein. Aaaaber wir wurden positiv überrascht. Sehr sehr positiv sogar. Unser Hotel war das Anaheim Park Hotel in....richtig, Anaheim (ein Stadtteil von L.A.) und es war allererste Sahne! Ein richtig gutes Hotel! Wir hatten zwar ein paar Probleme mit dem Einchecken, weil das Personal angeblich unsere reiseagentur nicht kannte und nicht wusste, was es mit den Unterlagen, die wir abgegeben hatten, anfangen sollte, aber nachdem ein wenig hin und her telefoniert wurde, war auch das geklärt und wir konnten endlich unser Zimmer beziehen! :) In unserem Paket war nur die Übernachtung, nicht aber Frühstück oder sonst irgendetwas enthalten, also war das erste was wir machten, nachdem wir uns frisch gemacht hatten, raus gehen, um einen Supermarkt zu finden. Und was fanden wir, nicht einmal 500 Meter weiter? Einen Target!?! Juhuuuu! Allerdings fanden wir auch etwas noch viel tolleres, und zwar Panda Express, eine asiatische Fast Food Kette, die riiichtig leckeres Essen hat. Also haben wir dort unser Abendessen zu uns genommen. Schön wars. :) Nicht allzu spät gingen wir dann zurück ins Hotel, denn am nächsten Morgen sollte es schon recht früh losgehen. Eine Tagesreise nach San Diego einschließlich eines Besuches in Sea World stand an.


Die Lobby...nice, huh? ;)
Über diesen echt schönen Tag in San Diego berichte ich dann nächstes Mal! :)

1 Kommentar:

  1. Ja, darüber wundere ich mich heute noch, wie Judith und ich es geschafft hatten, uns zu treffen :D aber ich hatte ja eh erst mal noch 2-3 Stunden da ganz allein gewartet^^
    und ich hatte total das schlechte Gewissen, weil ich ständig am heulen war... ;-)

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