Auch wenn ihr bestimmt schon keine Bilder aus Chicago mehr sehen wollt, heute gibts wieder welche. ;) Am Samstag den 22. waren die Cori und ich nämlich da. Höchstwahrscheinlich das letzte Mal...obwohl es Pläne gibt übernächstes Wochenende eventuell nochmal hinzufahren...naja, mal sehen.

Also, wir waren nicht etwa einfach so zum Spaß dort (also Spaß hatten wir natürlich trotzdem), sondern weil wir dort zum Lunch verabredet waren. Mit einer amerikanischen Familie und deren Au pair aus Maryland. Ich hatte damals gleichzeitig mit denen und meiner Gastfamilie Kontakt, wir hatten schon viele Mails geschrieben und auch telefoniert. Letztendlich hab ich ihnen dann aber abgesagt, weil ich mich für Wisconsin entschieden habe. Der Hauptgrund war, dass sie 9 Monate alte Zwillingsjungs hatten und ich gerne ältere Kinder wollte. Außerdem stimmt die Chemie zwischen Lori und mir einfach. Nicht, dass Michelle nicht nett gewesen wäre, das war sie, aber ich hatte einfach bei meiner host family ein besseres Gefühl und ich habs ja schon oft genug gesagt, ich bin froh, dass ich hier bin. :)
Wie auch immer, ich hatte jedenfalls mit dem Au pair dieser Familie aus Maryland ab und zu mal Kontakt (auch schon während wir beide von der Familie interviewed wurden) und vor ein paar Wochen erzählte sie mir, dass sie mit ihrer Gastfamilie am letzten Juni-Wochenende in Chicago sein wird, um den Onkel ihrer Gastmutter zu besuchen und fragte, ob ich nicht Lust hätte mich mit ihnen zum Lunch zu treffen. Michelle würde mich gerne kennenlernen, sagte sie. Da ich nicht alleine 2 Stunden nach Chicago runterfahren wollte, hab ich gefragt obs ok wäre, wenn ich Cori mitbringe. Klar war das ok und so hab ich Cori verpflichtet mich zu begleiten. ;)
Wir sind also mit dem Zug runter gefahren und kaum aus dem Bahnhof raus, rief auch schon Jenni (das Au pair) an und fragte wo wir seien. Ich hab ihr dann versucht zu erklären, wo wir gerade sind (wir standen direkt am Chicago River und konnten nicht rüber, weil die Brücke gerade hochgezogen war) und was sagt sie: "Wink mal, wir können die Brücke vom Apartment aus sehen." :D Das war mir aber n bisschen zu doof. ^^ Wir haben dann ausgemacht, dass wir uns an einer bestimmten Kreuzung treffen, also sind Cori und ich dahin gestiefelt und haben dort auf sie gewartet. Es dauerte keine 2 Minuten, da waren sie auch schon in Sicht. Mutter, Vater, Kiddies, Au pair und sogar der Onkel und noch ein älterer Herr waren mit. Wir haben uns gegenseitig mit den Worten "Nice to finally meet you" begrüßt und dann sind wir einfach dem Onkel hinterher gelaufen, der uns zu einem Restaurant geführt hat, dass vom Ambiente her, einer deutschen Kneipe glich. ^^ Wir haben uns ganz nett unterhalten während des Essens, sie haben Fragen gestellt, ich hab ihre Kinder bewundert (die waren aber auch sowas von niedlich!) und dann wars das auch schon. Nach dem Essen haben wir uns wieder von der Familie verabschiedet und sind mit Jenny noch ein wenig durch die City gelaufen. Ach ja, der Onkel hat uns übrigens das Essen bezahlt, was uns irgendwie unangenehm war...schließlich kannten wir ihn doch überhaupt nicht. Aber er wollte kein Geld haben "No please! Its on my bill." Ok. Well, thank you very much then. :) Der sah allerdings auch so aus, als ob er sich das leisten kann. ^^ Er ist Arzt und auch Professor an der Uni.
Ich muss sagen, die ganze Familie hat einen super lieben Eindruck gemacht und in echt sahen die Eltern sehr viel jünger aus, als auf den Fotos die sie mir damals geschickt hatten. Sind auch erst 33. Mit dem Gastvater hab ich persönlich jetzt gar kein Wort gewechselt, aber Michelle war sehr interessiert und gesprächig. War auf jeden Fall schön, dass ich sie mal kennenlernen durfte. :) Das wär damit dann schon die dritte Familie, mit der ich mal Kontakt hatte und die ich dann getroffen habe. Hehe, ich scheine einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben. ^^
So. Jenni, Cori und ich sind also noch ein bisschen durch Chicago spaziert, sind mal hier rein, mal da rein und hatten einen richtig schönen Tag.

Cori und ich :)

Und das ist die Jenni

Cori und Jenny


Relaxen an der Bohne

Teures Chicago Eis genießen

Cori und ich haben dann schon den Zug um halb 6 genommen, da wir geplant hatten abends mit den anderen aufs Milwaukee Summerfest zu gehen. Als wir unterwegs waren, rief aber Coris host mom an und sagte dass wir das mal besser lassen sollten, da Stürme und schwerer Regen für den Abend gemeldet seien. Also sind wir den ganzen Abend bei Cori zu Hause gewesen und haben uns gegenseitig Fotos auf CDs gebrannt. Ich hab dann auch bei ihr übernachtet.
Der Sonnenuntergang


Am nächsten Tag hatten wir spätnachmittags ein Au pair Meeting zu dem wir vorher aber noch Ina, ein neues deutsches Au pair, aus Pewaukee abholen mussten. Naja, wir mussten nicht, wir haben es ihr angeboten. Wir sind einfach so unglaublich nett manchmal. ^^ An dem Tag hab ich auch zum ersten Mal Jennys Nachfolgerin Daniella aus Brasilien getroffen. Total nett!! Das Au pair Treffen an sich war ganz cool. Wir waren im "Safe House" essen. Das ist ein Restaurant, dass ganz unter dem Motto Spionage steht. Es ist etwas versteckt in einer Seitengasse und wenn man reingeht befindet man sich erstmal in einerm winzigen Raum ohne Tür und denkt sich: Hä? Dann findet man irgendwann einen Knopf, drückt ihn und eine geheime Tür hinter einem Bücherregal erscheint...abgeschlossen versteht sich. Eine Stimmer fragt einen dann nach dem Passwort, dass man bei einem ersten Besuch unmöglich wissen kann, es sei denn man kennt wen, der schonmal da war und es weitererzählt hat. Wir kamen so rein, weil unsere Gruppe so groß war und nicht in den kleinen Raum passte. ^^ Aber andere Leute, die das Passwort nicht wussten, mussten ziemlich peinliche Sachen machen, um reinzukommen. Wie zum Beispiel Ringel Rangel Rose oder den Ententanz machen oder sich wie Hühner aufführen. Im Restaurant kann man das alles auf Bildschirmen verfolgen. :D War schon untrehaltsam muss ich sagen. Erstmal reingekommen, kommt man sich echt vor wie in so nem Spionen-Hauptquartier. Es gibt einfach ÜBERALL so unglaublich viel zu entdecken und auszuprobieren. Man sollte sich auf jeden Fall die Zeit nehmen und einfach ein wenig rumlaufen. Allein schon um für den nächsten Besuch das Passwort, das angeblich an drei verschiedenen Orten im Restaurant versteckt ist, zu finden. Von uns hats keiner gefunden. Wir haben versucht Rätsel zu lösen, die an der Wand hingen und haben einfach mal alle Türen geöffnet und überall rein und hinter geguckt. Man kann das echt ganz schwer beschreiben, man muss einfach mal da gewesen sein. Ist schon ne ziemlich coole Sache irgendwie. Das Essen war nicht so der Hammer, aber man geht ja auch eigentlich nicht des Essens wegen dahin, hat Debbie gesagt. :D Ok, ja dann. ^^
Das Restaurant hat 3 Ausgänge, Geheimausgänge versteht sich. Man muss also erstmal n bisschen suchen. Wir haben den gefunden, der recht offensichtlich war, wo die anderen beiden sind...keine Ahnung. Joa. War also ne ganz witzige Sache. Nach dem Meeting sind Jenny, Cori, Daniella, Ina, Anne und ich noch auf nen Kaffee zu Starbucks.

Anne und Cori

Die zwei Neuen: Daniella aus Brasilien und Ina aus Deutschland

Die Jenny und ich

Milwaukee :)

Haben dann Ina nach Hause gebracht und das war dann das Wochenende. Als ich wieder kam halt Lori erstmal erzählt, dass sie auf dem Kirchen Festival einfach mal eben $500 gewonnen hätten. Nice, was? :) Aber die haben da auch ganz schön viel Geld gelassen, hab ich gehört. ^^
So. Das war das Wochenende. Wohooo!! Ich hole auf, merkt ihr das? ;)
Bis dann
Christina
Das ist ja cool, dass ihr die Jenni in Chicago getroffen habt! Als ich dann das Foto von euch gesehen habe, wusste ich, dass es die Jenni ist, die auch beim Stuggarter Aupairtreffen war :) Hoffe ihr hattet nen schoenen Tag!
AntwortenLöschenVon diesem Save House hab ich mal eine Doku im Fernsehen gesehen- das wuerde meinem Grossen gefallen, der faehrt total auf Spys ab :D
Lieben Gruss,
Jasmin
Das Save House hört sich echt spaßig an!
AntwortenLöschenMit der Dani hab ich auch schon ein paar Mails geschrieben und sie scheint echt ne ganz ganz Liebe zu sein =)
Die Fotos vom Sonnenuntergang sind - wie immer - sehr sehr geil geworden.